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Was ist das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben? Das KBZO betreibt als private Stiftung eine Vielzahl von Einrichtungen für körperbehinderte Menschen. Die einzelnen Teile der Stiftung gliedern sich in eine Heimsonderschule (Schülerwohnheime, Schulkindergärten, Schulen), einen Erwachsenenbereich (Werkstatt für behinderte Menschen, Wohnbereiche für Erwachsene) und eine Verwaltung. Seit wann gibt es das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben? Im Jahr 1968 wurde auf Initiative von Eltern behinderter Kinder der gemeinnützige Verein "Hilfe für das körperbehinderte Kind e.V." gegründet und ein Kindergarten sowie eine Schule eingerichtet. Die Trägerschaft ging 1971 in eine gemeinnützige GmbH über. Seit 1988 ist das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben eine private Stiftung bürgerlichen Rechts. Wieviele behinderte Menschen gibt es am Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben? Zur Zeit werden am KBZO insgesamt rund 1000 körperbehinderte Menschen betreut, beschult und ausgebildet. Das KBZO ist damit eine der größten Körperbehinderteneinrichtungen Baden-Württembergs und der Bundesrepublik Deutschland. Wer kann an das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben aufgenommen werden? In unsere Einrichtungen können nur Personen aufgenommen werden, bei denen in einem offiziellen Verfahren eine Körperbehinderung festgestellt und für die das KBZO als geeigneter Förderort anerkannt wurde. Das Spektrum von Personen mit einer Körperbehinderung reicht bei uns vom Kleinkind bis zum Erwachsenen, vom schwerstmehrfachbehinderten und geistigbehinderten Menschen bis zum Hochschulabgänger.
Wieviele Mitarbeiter hat das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben? Bei uns arbeiten etwa 600 Mitarbeiter unterschiedlichster Fachrichtungen. Sie werden unterstützt von Zivildienstleistenden und jungen Menschen, die bei uns ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Das KBZO ist damit einer der größten Arbeitgeber in Weingarten/Württ.
Wie groß ist das Einzugsgebiet des Körperbehinderten-Zentrums Oberschwaben? Die behinderten Menschen kommen je nach Alter aus einem unterschiedlich großen Einzugsgebiet. Um die Fahrstrecken möglichst gering zu halten und eine Heimunterbringung zu vermeiden, haben wir Schulkinder-gärten in Weingarten, Biberach und Sigmaringen eingerichtet. Dazu bestehen Außengruppen in Erolzheim, Burgrieden, Rosna, Kisslegg und Nußdorf. Die Kinder werden täglich aus der näheren Umgebung in diese Schulkindergärten bzw. Außengruppen gebracht. Die Schüler/innen der allgemeinbildenden Schulen kommen aus dem Raum Oberschwaben, südlich begrenzt vom Bodensee, nördlich von der Schwäbischen Alb, östlich von der Grenze zu Bayern und westlich vom Schwarzwald. Die Schüler/innen der differenzierten Werkstufe und der Sonderberufsfachschulen kommen aus ganz Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern. In Einzelfällen haben wir in allen Teilen des KBZO auch behinderte Menschen, die von außerhalb des üblichen Einzugsbereiches kommen. Welche Gesellschaftsform hat das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben? Seit 1988 ist das KBZO eine private Stiftung bürgerlichen Rechtes. Stiftungsbehörde ist das Regierungspräsidium Tübingen. Internes Kontrollorgan ist der Aufsichtsrat. Er besteht aus Mitgliedern, die sich mehrheitlich aus Vertretern der öffentlichen Hand zusammensetzen. Die Geschäfte werden von zwei Vorständen nach dem "Vier-Augen-Prinzip" gemäß Stiftungssatzung und Vorstandsgeschäftordnung geführt.
Welchem Spitzenverband ist das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben angeschlossen? Das KBZO ist Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, hier im Landesverband Baden Württemberg organisiert. Wie wird das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben finanziert? Die Kosten des KBZO werden von unterschiedlichen Kostenträgern erstattet, z.B. dem Regierungspräsidium, verschiedenen Landkreisen und ca. 180 weiteren Kostenträgern (Krankenkassen, Versicherungen, Landschaftsverbänden usw).
Quelle: KBZO
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